Bandgeschichte

Freshlyground gründete sich zu Beginn des Jahres 2002 und besteht aus sieben Musikern, aus verschiedenen Generationen und mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund. Die Bandmitglieder stammen aus Südafrika, Mozambique und Zimbabwe.


2003

Ihr Debutalbum "Jika Jika" erschien 2003 und begründete den Ruf der Band als "Neuer Sound des Jungen Südafrika". Zur Dance-Version von "Castles in the Sky" entstand das erste Musikvideo - zu finden auf Jika Jika. In 2003 tourte die Band ausgiebig durch ihr Heimatland und spielte als Höhepunkt auf dem "Harare International Festival of Art" sowie auf dem "Robben Island African Festival".


2004

Freshlyground wurde zu Beginn 2004 erneut zum "Harare International Festival of the Arts" eingeladen, diesmal als offizieller Repräsentant ihres Landes, und spielte auf dem Abschlusskonzert gemeinsam mit Oliver Mtukudzi - dem bekanntesten Musiker Simbabwes.

Highlight des Jahres 2004 war jedoch das Konzert für Präsident Thabo Mbeki zur Parlamentseröffnung am Vorabend der Feierlichkeiten zum 10. Jahrestag der ersten freien Wahlen Südafrikas.

Ein weiterer Meilenstein für Freshlyground im Jahr 2004 war ihr Auftritt beim North Sea Jazz Festival an der Seite von Miriam Makeba, Stanley Clarke und Femi Kuti.

Im Juli 2004 unterbrach die Band ihre Aufnahmen am zweiten Album für ihren ersten Europa-Aufenthalt. Sie spielten auf dem Villa Celimontana Festival in Rom erneut gemeinsam mit Miriam Makeba.

Zurück in ihrer Heimat beendeten sie ihre Studioarbeit in Johannesburg am neuen Album "Nomvula". Nomvula erschien 2004 unter dem eigenen Label „Freeground“ in Zusammenarbeit mit Sony BMG Africa.


2005

Nachdem der japanische Botschafter die Band in Kapstadt erlebt hatte, lud er Freshlyground ein, den afrikanischen Kontinent auf der Eröffnungsfeier der EXPO 2005 in Aishi zu repräsentieren.

Am 21. Mai 2005 traten Freshlyground erstmalig in Deutschland auf. Sie spielten auf dem Fest zur Feier des 5-jährigen Bestehens der Partnerschaft Aachen - Kapstadt.

In den anschließenden Wochen wagten die Musiker einen Crossover-Workshop mit den Experimental-Jazz-Musikern des Art´n Schutz Orchesters aus Aachen. Weitere Auftritte in Deutschland, zum Teil gemeinsam mit den Aachener Musikern folgten.

Nach einigen Konzerten in ihrer Heimat und der Fertigstellung des Videos zu "Nomvula", sowie Auftritten auf Mauritius und in Daressalam (Tansania) kehrte Freshlyground im August 2005 wieder nach Europa zurück.

Die Band spielte beim Pukkelpop- Festival in Hasselt (Belgien) und absolvierte anschließend eine kleine Club-Tour durch Belgien und Deutschland. Ihr Europa-Aufenthalt fand einen erfolgreichen Abschluss auf dem Noorderzon-Festival in Groningen in den Niederlanden.

Die letzten Monate des Jahres waren mit vielen Konzerten in ihrem Heimatland sehr arbeitsreich. Hinzu kamen Auftritte im Fernsehen und die Aufnahme eines weiteren Videos zu ihrem Top-Hit Doo Be Doo. Bis Weihnachten 2005 hat sich ihre CD Nomvula in Südafrika 100.000 mal verkauft und Doppel-Platin-Status erreicht.


2006

Im Januar 2006 trat die Band auf der Midem in Cannes auf und überzeugte die englische Fachzeitschrift Music Week, die sie auf ihrer Internetseite als einen der heißesten Tipps 2006 betitelten. Dort reiften auch die Pläne ihrer Plattenfirma Sony/BMG für eine Veröffentlichung von Nomvula in Europa.

Aber zuerst musste die Band zurück nach Südafrika, denn Robbie Williams hatte sie als Vorgruppe für seine Konzerte im März 2006 in Durban, Pretoria und Kapstadt ausgesucht. Freshlyground begeisterte auf allen 3 Konzerten jeweils mehr als 50.000 Menschen. Von Nomvula gingen nach dem Robbie-Williams-Support in Südafrika nochmals mehr als 100.000 Exemplare über die Ladentheke, so dass die CD 4-fach Platin erreichte. Im April führten sie ihr kontinuierliches Engagement für die Desmond Tutu HIV-Foundation auf einem Benefiz-Konzert fort.

Im Mai waren Freshlyground erneut in Europa, um auf dem Filmfestival in Cannes den südafrikanischen Oskarpreisträger Tsotsi musikalisch zu unterstützen und in London die Veröffentlichung ihres Albums Nomvula und eines Remixes von DooBeDoo als Maxi-Single perfekt zu machen.

Der südafrikanische Fußballverband wählte Freshlyground als Kulturbotschafter der Fußball WM 2010 aus und holte sie während der WM 2006 nach Deutschland. Sie begeisterten tausende Rheinländer beim Konzert Africa is Calling zusammen mit Johnny Clegg u.a. am Tanzbrunnen in Köln. Leider fielen die geplanten Auftritte auf der Fanmeile in Berlin höheren Mächten zum Opfer. So kamen lediglich die Offiziellen bei der Übergabe der WM-Insignien des deutschen an das südafrikanische Organisationskomitee in den Genuss eines Freshlyground-Konzerts in Berlin.

Im Juli war die Band auf einer ausgedehnten sehr erfolgreichen Tournee durch Großbritannien unterwegs. Es folgten Anfang August einzelne Auftritte in Meran (Italien), Dublin (Irland) und auf der Burg Wilhelmstein bei Aachen.

Nach einem kurzen Erholungsurlaub in ihrer Heimat waren sie im September erneut in Europa auf Promotion-Tour für ihr nun in ganz Euopa erschienenes Album Nomvula. Sie spielten u.a. in Clubs in Hamburg, München. Berlin und Köln und als Support-Act von B.B. King vor 6.000 begeisterten Zuschauern in Paris und im ausverkauften Shepherds Bush in London.

Der Remix von DooBeDoo war insbesondere in Italien äußerst erfolgreich und hielt sich im Oktober und November mehrere Wochen in den TOP 40-Charts der Tiffosi.

Am 2. November durften Zolani und Simon in Kopenhagen aus den Händen von Justin Timberlake den European Music Award von MTV für den Best African Act 2006 entgegen nehmen. Freshlyground waren damit endgültig auf der großen europäischen Showbühne angekommen.


2007

Nach einigen Konzerten in der Heimat begab sich die Band zu Beginn des Jahres ins Studio und arbeitete mit Hochdruck an ihrer dritten CD.

Im Mai/Juni waren Freshlyground erneut in Europa. In Deutschland spielten sie für die Afrikanischen Regierungschefs bei ihrer Pre-Konferenz zum G8-Gipfel auf dem One World Village Festival in Berlin auf dem Alexanderplatz. Auf dem Afrika-Festival in Würzburg wurden sie von 1.500 Fans ebenso gefeiert, wie bei ihrem Benefizkonzert für Masifunde Patenschaften in Frankfurt und ihrem Auftritt auf der Wolfsburger Schlossbühne. Ein besonderes Erlebnis für die Band waren die Auftritte im Baltikum, obgleich sie dort vollkommen unbekannt waren, jubelten ihnen in Tallin und Riga jeweils über 1000 Menschen begeistert zu. Auch das diesjährige Konzert in Shepherds Bush in London war erneut ausverkauft.

In der zweiten Julihälfte flogen Zolani und Simon nach Nashville (USA), um das neue Album dort abmischen zu lassen, damit es rechtzeitig vor ihrer großen Südafrika-Tournee im Oktober auf den Markt kommen sollte. Gleich nach der Fertigstellung trafen die beiden erneut in Europa den Rest der Band und spielten weitere Konzerte in Dublin, Amsterdam, London sowie zwei Benefiz-Konzerte in Jülich bei Aachen für Bauwagen goes South von Stadtoasen und in Bensheim für Masifunde Patenschaften.

Zurück in der Heimat begann die Promotion für das neue Album Ma’ Cherie und die erste Singleauskopplung Potbelly, zu der auch wieder ein Videoclip gedreht wurde. Als Werbepartner konnte die Band VW-Südafrika gewinnen. Im November tourte die Band dann auch erstmalig durch die großen Hallen Südafrikas auf der VW-Summer-Tour. Am 18. Dezember spielten Zolani, Kyla und Simon erneut in Deutschland - auf der Weihnachtsfeier in der Gläsernen Fabrik von VW in Dresden.

Für 2008 ist eine ausgedehnte Europatournee geplant.